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Abdullah Öcalan

Veränderung & Zerschlagen & Neu Aufbauen!
Es hat sich gezeigt, dass der Begriff der Ewigkeit nur für die Veränderung gilt: Nichts ist ewig, außer der ewigen Veränderung. Das Einzige, was sich nicht verändert, also zeitlos ist, ist die Veränderung selbst.
Wichtig ist auch, dass gesellschaftliche Realitäten konstruiert sind. Menschen verfallen oft dem Irrtum, gesellschaftliche Strukturen und Institutionen als natürliche Tatsachen zu betrachten. Gesellschaftliche Systeme präsentieren sich durch ihre Legitimationsregime als unveränderlich und sakrosankt.
Die kapitalistische Moderne versucht uns einzutrichtern dass das letzte Wort in Bezug auf Gesellschaft gesprochen und die liberalen Institutionen alternativlos seien, ja sogar das Ende der Geschichte erreicht sei. Oft ist von unveränderlichen, unumstößlichen Verfassungen und politischen Regimen die Rede. Dabei zeigt schon ein kurzer Blick auf die Geschichte, dass all diese “unveränderlichen” und “unerschütterlichen” Strukturen noch nicht einmal ein Jahrhundert alt sind. Wichtig ist hierbei, dass es sich um ideologische und politische Erzählungen handelt, welche das Denken und den Willen der Menschen täglich aufs Neue binden sollen.
Die Zentren von Herrschaft und Ausbeutung haben dringenden Bedarf an derartiger ideologischer und politischer Rhetorik. Ohne sie wären heutige Gesellschaften nur schwer zu lenken. Aus diesem Grunde sind die Medienorgane derart stark entwickelt. Auch die Institutionen von Wissenschaft und Denken sind überwiegend eng mit den Zentren von Herrschaft und Ausbeutung verbunden.
Je mehr wir uns bewußt machen, dass gesellschaftliche Realitäten oft Konstrukte sind, umso besser können wir über die Notwendigkeit befinden, sie zu zerschlagen und neu aufzubauen.
Es gibt keine unveränderlichen und unzerstörbaren gesellschaftlichen Tatsachen.
Insbesondere die Institutionen von Repression und Ausbeutung zu zerschlagen, stellt eine unverzichtbare Voraussetzung für ein freies Leben dar. A.Ö.

Der Kapitalismus ist nicht nur irgendein Gesellschaftssystem.

Er ist so etwas wie ein Krebsgeschwür der Gesellschaft.

Wir müssen die Klassengesellschaft im Allgemeinen und die

kapitalistische Zivilisation im Besonderen als gesellschaftliche 

Krankheit betrachten.

Krebs ist keine Erbkrankheit. Es ist eine Krankheit, die auftritt,

wenn der Körper ausgelaugt ist und seine Fähigkeit zur Immun-

abwehr verloren hat.

In der Gesellschaft ist es ähnlich. In zivilisatorischen Systemen wird 

eine ermüdete Gesellschaft durch das Eindringen des Kapitals

in allen ihren Geweben, also ihren Institutionen, von Krebs be-

fallen. Je nach Art ist dies mehr oder weniger tödlich.

Allein die Kriege des 20. Jahrhunderts zu analysieren ist dafür 

in vielerlei Hinsicht erhellend.

Extreme Konkurrenz, Profit, Maximalprofit, die Erzeugung von 

Arbeitslosigkeit, Hunger, Armut, Rassismus, Nationalismus,

Faschismus, Totalitarismus, die Kunst der Demagogie, ökologische

Zerstörung, Personen, die reicher sind als Staaten, Atombomben,

biologische und chemische Waffen und extremen Egoismus muss

man sich als Krebsarten des kapitalistischen Systems vorstellen.

Verteidigungsschriften - Seite 137-138.

Jenseits von Staat, Macht und Gewalt

Abdullah Öcalan

 

Der Selbstmord des Kapitalismus.
Im Gegensatz zu demokratisch-föderalen Strukturen tendiert der Staats-
nationalismus zu zentralistischen, unitären Strukturen.
Von hier gibt es einen fließenden Übergang zum faschistischen und
totalitären Staatsverständnis. 
Die Verwandlung der gesellschaftlichen Krankheit des Nationalismus
in eine Hysterie geht mit der Hinwendung des kapitalistischen Systems
zur faschistischen und totalitären Staatsform einher.
Das Ergebnis ist der Selbstmord des Kapitalismus.
In diesem Sinne kann man sich den I. und den II.Weltkrieg als Suizid-
handlungen des Systems durch eine Überdosis Nationalismus vor-
stellen. Es ist ein Prozess, in dem der Kapitalismus, der selbst eine 
Krise der Zivilisation ist, in eine allgemeine und tiefe Krise, ins Chaos 
abgleitet.
Verteidigungsschriften - Seite 140.
Jenseits von Staat, Macht und Gewalt
Abdullah Öcalan

Wenn man das kapitalistische Gesellschaftssystem aus einer umfassen-

deren, ganzheitlichen theoretischen Perspektive betrachtet, sieht man die

Gesamtheit der ausbeuterischen Elemente, die sich in die menschliche

Gesellschaft eingeschlichen haben.

Die Ausbeuterei kann man als die Bemühung sehen, aus allem, sofort einen

eigenen Vorteil zu ziehen. Es ist die hohe Schule der Verwertung jeder

sich bietenden Gelegenheit. Ziel sind vor allem materielle Werte.

Aber sie kann sich auch auf ideelle Werte wie Gedanken, Glauben und

Kunst richten, sofern das dem materiellen Vorteil dient.

Die Grundphilosophie des Kapitalismus ist, aus allen gesellschaftlichen

Phänomenen einen Profit zu schlagen. Was immer ihm unterkommt, 

ob kommunale Werte oder Werte des hierarischen Staats, wird unterschieds-

los ausgebeutet.

Deswegen haben wir ihn auch mit einem hungrigen Wolf oder einem Krebs-

geschwür verglichen. Man kann auch an einen Holzwurm in einem Baum

denken. Solange der Wolf nicht die ganze Herde anfällt, der Krebs sich 

nicht im ganzen Körper ausbreitet, der Wurm den Baum nicht so sehr annagt,

dass er umstürzt, solange können sie unter Kontrolle gehalten werden und

fortbestehen.

Sobald er aber zum dominierenden System wird und extreme Formen annimmt,

was in seiner Natur liegt, dann erreicht der Kapitalismus seine gefährlichste 

Phase. Das ist es, was man als Faschismus und Totalitarismus bezeichnet.

In dieser Situation findet in der Gesellschaft ein ununterbrochener Krieg statt.

Nicht nur offizielle, globale, militärische Kriege wie der I. und der II. Weltkrieg,

noch perfider sind die Kriege, die in allen Institutionen und Beziehungen in 

der Gesellschaft stattfinden. Es beginnt exakt die Logik "Der Mensch ist des 

Menschen Wolf" zu greifen.

Der Krieg weitet sich auf Ehefrauen, Kinder und die gesamte natürliche Umwelt

aus. Die Atombombe ist der symbolische Ausdruck dieser Realität. 

Die gesamte Gesellschaft wird langsam aber sicher von innen heraus atomisiert.

Wenn wir uns den Nationalstaat und den Prozess der Globalisierung ansehen,

wird die Situation noch konkreter. Nachdem das Nationale extrem wurde und 

den Staat komplett erobert hat, wird das Individuum, das vorher gestärkt worden

war, geradezu zur "Ameise".

Verteidigunsschriften - Seite 140-141.

Jenseits von Staat, Macht und Gewalt

Abdullah Öcalan

 

 Zu den Bedin-
gungen eines demokratischen Lebens gehört, sich vom Staat fern zu
halten und nur, wenn die Bedingungen dafür günstig sind, in begrenz-
tem  Rahmen  vorübergehende  Kompromisse  mit  ihm  schließen  zu 
können. Außerstaatliche Politik erfordert bedeutende Neuerungen im
Demokratieverständnis. Demokratie darf sich nicht darauf beschrän-
ken, den Willen verschiedener Gruppen auszudrücken. Ihre Aufgabe
besteht darin, das Verhältnis zwischen hegemonialen und unterdrück-
ten Kräften zu verändern. Dazu braucht es Militante, die all dies nicht
nur begreifen, sondern auch in der Praxis verkörpern.
Harmonie  mit  bestehenden  Gesetzen  ist  ebenso  wichtig  wie  das 
Überwinden  eines  antidemokratischen  Legalismus.  Man  muss  sich 
ständig vor Augen führen, dass Demokratie ein politisches System ist,
welches die Probleme aller Teile der Gesellschaft ans Licht befördert
und nach Lösungen sucht. Es gibt kein Problem, das sich in der Demo-
kratie nicht lösen ließe. Dieses Potenzial zur Problemlösung entfaltet
sich allerdings nur, wenn man sich an ihrer grundlegenden Philoso-
phie orientiert und an ihre Regeln hält. Man muss wohl wissen, dass
Demokratie eine ernstzunehmende intellekt
uelle Kultur erfordert und
nicht als Instrument für Opportunismus und Demagogie dienen darf.
Gleichzeitig gibt es in der Demokratie keine Tabus. Im Gegenteil: De-
mokratie ist das Mittel gegen solche Probleme, die den Anschein von
Tabus haben.
Wir können Demokratie nicht als Instrument betrachten, auf das
nur  eine  einzige  Klasse,  Nation,  Ethnie  oder  religiöse  Gruppe  An-
spruch hätte. Demokratie ist ein politisches System, in dem jede Grup-
pe ungeachtet ihrer Größe das Recht hat, sich frei auszudrücken. Wenn
man diese Defi
 nition der Demokratie ignoriert und so tut, als könne es
demokratisch sein, Probleme innerhalb nur eines Landes, eines Staa-
tes oder einer Gemeinschaft zu lösen und alle anderen auszuschließen,
wird man Schwierigkeiten bekommen. Dann nimmt eine korrumpie-
rende Demagogie Überhand.
Ich bin zur Demokratie entschlossen. Natürlich gibt es auch ande-
re Staatsformen, die Lösungen ermöglichen. Sogar große Kriege und
Aufstände können mitunter zur Lösung wichtiger Probleme beitragen.
In der Vergangenheit habe ich das ebenfalls versucht. Aber tatsächlich
entsprechen diese Methoden meiner Grundüberzeugung überhaupt
nicht.  Entgegen  der  landläufigen  Meinung  rührt  Stärke  nicht  von 
Armeen und Aufständen her, sondern von der Fähigkeit der Demo-
kratien, Probleme wahrzunehmen und zu verstehen. Wer diese Stärke
aufbringt, wird letztlich gewinnen. Selbst die Tatsache, dass die USA
innerhalb der hegemonialen Mächte die Oberhand behalten haben,
hängt letztlich mit der aus ihrer demokratischen Gründungszeit übrig
gebliebenen Stärke zusammen. Die Sowjetunion war den USA, was die
rohe Kraft betrifft, nicht unterlegen. Der Hauptfaktor ihrer Niederlage
war, dass sie nichts von Demokratie verstand. Dass viele Völker auf der
Welt ihre Stärke verloren haben, hängt im Grunde damit zusammen,
dass sie keine Demokratie entwickelt haben. Ich kann mit voller Über-
zeugung sagen: Ich habe, was die Krise und die Lösung der kurdischen
Frage betrifft, meine ehemaligen Zweifel begraben. Ich vertraue mir,
habe mich erneuert und bin kreativ.
Abdullah Öcalan

Der Beitrag der hellenischen herrschenden Klasse
hierzu ist, die Demokratie, die reich an Feinheiten war, demagogisch
zu verzerren. Dass Sokrates eigenhändig den Schierlingsbecher trinkt,
ist die hellenische Version dieser Terrorkultur des Systems. Man darf
sich nicht wundern: Erst nachdem ich das Entsetzliche der Lage, in
die sie mich gedrängt haben, erlebt hatte,
sollte ich begreifen, dass ich
zuerst die Zivilisation der Klassengesellschaft und den Hellenismus als
einen Teil davon richtig verstehen musste, um all dies zu erkennen. Es
gibt manche Wahrheit, die man nicht verstehen kann, ohne sie erlebt
zu haben.
Ein Letztes muss ich noch hinzufügen: Alle Völker haben seit Be-
ginn der Zivilisation diesen Regierungsstil der emporstrebenden des-
potischen Herrenklasse, der Lügen, Demagogie, Folter und Massaker
beinhaltet, intensiv erlebt und tun es bis heute. Das freie Individuum
und das freie Volk sind bis heute ein Traum. Eine relative Freiheit ge-
nießen nur hierarchische Autoritäten im Verhältnis untereinander.
Was sie den Völkern und Individuen vorspiegeln, sind alle möglichen,
endlosen Anstrengungen, die doch nur unverbesserliche Hoffnungen,
leere Illusionen und trügerische Ergebnisse zeitigen.
Abdullah Öcalan

Der Bruch mit allen Gewalt beinhaltenden hierarchischen Gesell-
schaftsformen, der zu meiner ideologischen Wandlung gehört, hat den
Stellenwert einer ideologischen Revolution. Die Revolution auf die es-
sentielle Vernunft von Natur und Gesellschaft zu gründen, bedeutet,
sich ein unerschöpfl
iches Potential für Problemlösungen anzueignen.
Stillstand und die Sorge, keine Lösung zu fi
nden, haben keinen Platz
in meinem neuen Paradigma einer souveränen Persönlichkeit voller
Selbstvertrauen. Große Schmerzen und erlittene große Ungerechtig-
keit führen, wenn sie nicht tödlich sind, zu großen Wahrheiten und
einem freien Leben, das Kraft gibt.
Mich von den Eigenschaften meiner Persönlichkeit abzuwenden, die
dem herrschenden Weltsystem gedient haben, und so einer Alternative
den Weg zu ebnen, sehe ich als persönliche Wiedergeburt und ideolo-
gische Revolution an. Abdullah Öcalan

Krieg und Frieden in Kurdistan.
Krieg und Frieden in Kurdistan (PDF; 239 kB) 2008