"Street-Photography in Munich".

Beschluss:
In der freien Stadt der Zukunft bestimmen die Menschen
alle Angelegenheiten in Versammlungen und Räten selbst.
Der Parlamentarismus ist Geschichte.
In der freien Stadt der Zukunft ist unabhängig von der
Herkunft jeder willkommen, der in die Stadt ziehen will,
und frei, das gute Leben im Austausch mit allen anderen
zu verwirklichen. Aufenthaltsgenehmigungen sind Ge-
schichte.
In der freien Stadt der Zukunft ist aller Wohnraum
vergesellschaftet und wird in der allgemeinen Selbstver-
waltung gepflegt. Privateigentum an Grund und Boden
ist Geschichte.
In der freien Stadt der Zukunft stellen die Menschen
Dinge, die sie brauchen, in kollektiver Produktion selbst
her; Überschüsse oder Spezialitäten tauschen sie mit an-
deren Städten aus. Der nachindustrielle Stadtkapitalis-
mus ist Geschichte.
In der freien Stadt der Zukunft haben alle unabhängig
von Herkunft und Geschlecht dieselben Rechte, an der
allgemeinen Selbstverwaltung und der kollektiven Pro-
duktion teilzunehmen. Parteien und Zünfte sind ebenso
Geschichte wie die Benachteiligungen des Alltags auf-
grund von Herkunft und Geschlecht.
Die freie Stadt der Zukunft ist der Ort, an dem das
gute Leben für alle wahr werden kann.
Die freie Stadt der Zukunft gehört keiner Nation an.
Niels Boeing
VON WEGEN
Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft.
NAUTILUS FLUGSCHRIFT
Seite 140.

Links:

"Bildstelle".

https://geroldflock-photography.jimdo.com/

https://www.geroldflock-photography.de/

 

"Freelance - Photographer"

Gerold Flock

"Portfolio".

https://foto-portfolio-geroldflock.jimdo.com/

foto-portfolio-geroldflock.jimdo.com
"Freelance-Photographer" - Gerold Flock

DaDa - "Artworks".

Gaudiblatt – umsonst – aber nicht vergebens

https://gaudiblatt.de/

Gaudiblatt

~ Tsveyfl

www.tsveyfl.de/

Diese Schrift rüttelt nicht nur an vermeintlich linken Gewissheiten, sie bricht ganz offen mit ihnen.

Graswurzelrevolution

Die Lifestyleanarchist*in – Ein anarchistisches Magazin aus dem ...

https://lifestyleanarchistin.noblogs.org/

Unser Haus, Unser Viertel, Unsere Stadt! Perspektiven linksradikaler Wohnraumpolitik. Von Für Lau Haus in Die Lifestyleanarchistin

Unruhen.org

unruhen.org/

https://lavamuc.noblogs.org/
lava [muc] – libertäre Antifa

Alles Verändern, ein anarchistischer aufruf / …

https://www.crimethinc.com/tce/deutsch

 

Postanarchismus

www.postanarchismus.net/

No Power For No One! Postanarchismus setzt sich mit poststrukturalistischen und postmodernen Theorien aus anarchistischer Perspektive auseinander.

FdA-Logo

Crimethinc

Verlag Edition AV - Ne znam - Zeitschrift für Anarchismusforschung

www.edition-av.de/ne_znam.html

Ne znam. Zeitschrift für Anarchismusforschung Herausgeben von Philippe Kellermann. Ne znam (kroatisch) – zu Deutsch: Ich weiß es nicht. Was gewusst wird ...

A-Fahne

Anarchie heute

Anarchie heute. Das politische System der BRD und des ...

Anarchistische Gruppe Mannheim
www.anarchie-mannheim.de

Lexikon der Anarchie – DadAWeb

dadaweb.de/wiki/Lexikon_der_Anarchie


www.anarchismus.at

Libertad Verlag: Bücher der Freiheit und Solidarität

https://www.libertadverlag.de/

Literatur fuer die Anarchie- und Anarchismus-Forschung. Themen: Anarchie, Anarchismus, Anarchosyndikalismus, Linksradikalismus.

 

Bildergebnis für ausgestrahlt

.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie | .ausgestrahlt.de

https://www.ausgestrahlt.de/

ausgestrahlt ist eine bundesweit tätige Anti-Atom-Organisation. Wir vernetzen AtomkraftgegnerInnen, organisieren Proteste und informieren zum Atomausstieg.

FAU-Fahne

FAU - Mehr als nur Gewerkschaft

Untergrund-Blättle | Online Magazin

 
www.untergrund-blättle.ch

Artikel, Reportagen und Analysen aus dem politischen und kulturellen Untergrund. Rezensionen, Essays und linke ...

Bildergebnis für anarchistischebibliothek.org

Die anarchistische Onlinebibliothek | Anarchistische ...

anarchistischebibliothek.org/special/index

 

Edition Irreversibel

https://editionirreversibel.noblogs.org/

Bibliothek der Freien

bibliothekderfreien.de

Die Bibliothek der Freien existiert seit Dezember 1993. Wir sammeln libertäre Publikationen und Archivalien aus allen Zeiten und in allen Sprachen.

 

Verlag Edition AV - Anarchismus und Theorie

www.edition-av.de/theorie.htm

Bücher seit 1974 | EDITION NAUTILUS

https://edition-nautilus.de/

Willkommen bei Unrast Verlag – Bücher der Kritik

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UNRAST - Bücher der Kritik.

Rubikon - Magazin für die kritische Masse

https://www.rubikon.news/

Rubikon ist das Magazin für die kritische Masse. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist.

Bildstelle.

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Treibsand:

DIE POLITIK MIT DEM HUNGER

Der Hunger und die Armut in den meisten Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas sind die Hauptargumente die zur Begründung der Bevölkerungspolitik angeführt werden. Angesichts der Bedrohung, die die wachsende ”Überbevölkerung” angeblich für den Fortbestand der Menschheit darstellt, erscheinen selbst Zwangssterilisationen ”im Interesse der Betroffenen” als legitim und angemessen.


Das Bild einer aus den Nähten platzenden Erde wird an die Wand gemalt: Wenn es nicht gelänge, die ”Bevölkerungsexplosion” (schon allein das Wort soll Weltuntergangsassoziationen wecken) einzudämmen, so würden Hunger und Armut sich unaufhaltsam ausbreiten und nicht nur in den drei Kontinenten massenhaft Menschen vernichten, sondern angesichts der knappen Ressourcen letztlich auch den Wohlstand in den Industrieländern bedrohen.

Das Heraufbeschwören der Katastrophe wird so zu einem Mittel zum Zweck. Es soll dadurch eine Politik gerechtfertigt werden , die im Grunde genommen das genaue Gegenteil von dem bewirkt was sie eigentlich vorgibt. Sie zielt nicht auf die Abschaffung des Hungers, sondern auf die Abschaffung der Hungernden.

In den letzten Jahren ist schon zigmal darauf hingewiesen worden, daß Hunger keine Naturkatastrophe ist, sondern ein Verteilungsproblem und daß mit der Verfügungsgewalt über die Nahrungsmittel Geschäfte gemacht werden und eine erpresserische Politik durchgesetzt wird. Dennoch hält sich hartnäckig die Mär von der Überbevölkerung und der Notwendigkeit, die Geburtenrate in den Ländern der drei Kontinente zu senken. Und je mehr sich auch hier in den Metropolen ein Krisenbewußtsein breitmacht, desto besser ziehen angstmachende Floskeln wie: ”Die fressen uns uns die Haare vom Kopf” oder in Bezug auf die Menschen, die vor dem Hunger fliehen: ”Das Boot ist voll”.

Dabei ist es wohl eher umgekehrt: ”Der reiche weiße Mensch mit seinem übertriebenen Verbrauch an Fleisch und seiner mangelnden Großzügigkeit gegenüber armen Völkern verhält sich wie ein Kannibale - und zwar wie ein indirekter. Indem wir das Fleisch verbrauchen, für das Getreide verfüttert wurde, das sie hätte retten können, fraßen wir die Kinder der Sahel-Zone, von Äthiopien und Bangladesch. Und wir fressen sie bis heute mit unvermindertem Appetit weiter.” (René Dumont).

Viele der Länder, in denen Menschen an Hunger sterben, sind noch nicht mal auf die ”Großzügigkeit des weißen reichen Menschen” angewiesen. Karitative Zuwendungen wie ”Brot für die Welt” verschleiern nur die wahren Ursachen des Hungers. Eine Reihe der Länder, von denen behauptet wird sie seien von Nahrungsmittelimporten abhängig, sind landwirtschaftliche Exportländer. Besonders kraß ist das Beispiel der Sahel-Zone zur Zeit der großen Trockenheit zu Beginn der siebziger Jahre. Während sich der Hunger ausbreitete, wuchs der Export von Rindfleisch aus der Region. Gemüseexporte erreichten Rekordhöhen, westeuropäische Supermärkte wurden mit Bohnen, Melonen, Tomaten, Auberginen, Erdbeeren und Paprika beliefert.

Ein anderes Beispiel ist Brasilien, daß zu den größten Soja-Exportländern der Erde gehört. Die etwa fünfzehn Millionen Tonnen Soja, die es jährlich produziert, würden wahrscheinlich zur Beseitigung der Unterernährung im Land ausreichen - wenn sie nicht exportiert und in Europa vorwiegend zu Viehfutter verarbeitet würden. Gleichzeitig bauen brasilianische Landarbeiter, die meist unter armseligen Bedingungen leben müssen, für Großgrundbesitzer und multinationale Konzerne auf Plantagen Zucker für den Export an und züchten Rinder, deren Fleisch sich in Brasilien allenfalls die reiche Oberschicht leisten kann.

Die Reihe der Beispiele ließe sich noch lange fortsetzen. Deutlich wird schnell, daß die Menschen in den drei Kontinenten nicht hungern weil sie zu viele Kinder haben, sondern weil sie für den Überfluß in den Industrieländern und die Profite der Nahrungsmittelkonzerne und der Futtermittelindustrie produzieren.

Aber Hunger ist nicht nur das Geschäft des Agrobusiness, sondern wird mindestens seit den fünfziger Jahren gezielt als Waffe imperialistischer Politik eingesetzt. Dies geschieht, um Menschen aus bestimmten Gebieten zu vertreiben und den Boden in diesen Gegenden zur Gewinnung von Rohstoffen oder zur Nutzung durch Großunternehmen frei zu machen, sowie um billige Arbeitskrähe für Industrieprojekte zu rekrutieren.

Außerdem wird der Hunger als politische Waffe eingesetzt, um mißliebige Regierungen zu beseitigen oder so zu erpressen, daß sie sich den Diktaten imperialistischer Politik, so insbesondere denen des Internationalen Weltwährungsfonds (IWF), beugen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Getreide- bzw. insbesondere die Weizenpreise. Die USA haben als größter Weizenproduzent einen enormen Einfluß auf die Weltmarktpreise indem sie unter anderem durch Subventionen den Weizenanbau auf US-Farmen fördern oder den Weizen eine Zeitlang in den Getreidesilos verschwinden lassen bzw. ins Meer schütten und damit vom Weltmarkt abziehen.

Der ehemalige US-Senator Humphry bezeichnete in einer Rede einmal die Nahrungsmittelvorräte der USA als wichtiger als die Atomwaffenvorräte - vermutlich weil es weniger Aufsehen erregt, wenn man die Leute gezielt verhungern läßt, als wenn man sie durch einen Atomkrieg vernichtet.

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