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Untergrund-Blättle | Online Magazin

 
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Über uns – HINTER DEN SCHLAGZEILEN

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„Die erste Pflicht aller Journalisten müsste doch sein, nicht gegen irgendeinen Feind, sondern gegen den Krieg mobil zu machen!“,

"Basierend auf dem Konsens der Mehrheit, wird die Androhung oder auch reale Gewalt gegen jene gerichtet, die nicht bereit sind den herrschenden Konsens zu akzeptieren. Dies bezieht sich sowohl auf innergesellschaftliche wie internationale Verhältnisse" (Candeias 2004, 346).

"Der Neofaschismus reagiert auf die Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch den Neoliberalismus. Aufbrechende Widersprüche versucht er durch die Konstruktion von essentialistischen Einheiten zu bearbeiten" (Candeias 2004, 337).

]Konjunkturen des Neoliberalismus Mario Candeias Mitten in ...

akkiel.blogsport.de/images/KonjunkturendesNeoliberalismus.pdf

"Zum einen manifestiert sich darin [in den Wahlerfolgen rechts-konservativer Kräfte; A.L.] eine Krise traditioneller Ideologieelemente und Werte wie (Industrie)Arbeit, Familie, Nation, Geschlecht, ohne dass eine neue Artikulation gesellschaftlicher Formen eine vergleichbare identitäre Sicherheit böte. Der subjektiv erfahrenen Ungerechtigkeit kann individuell nicht begegnet werden, was Ohnmachtsgefühle verstärkt. Das allein hätte nicht notwendig zur Erosion der [neoliberalen; A.L.] Hegemonie führen müssen, liegt darin doch ein erheblicher Freiheitsgewinn und zivilisatorischer 'Fortschritt' verborgen. Allein es fehlt das Aufgreifen der damit verbundenen Verunsicherung durch einen emanzipativen Diskurs - kurz gefasst, die Krise der Linken tritt hinzu" (Candeias 2004, 336).

"Die Zustimmung zum radikalen [neoliberalen; A.L.] gesellschaftlichem Umbau basiert in erster Linie auf einem Versprechen zukünftiger gesellschaftlicher Prosperität oder zumindest der Positionswahrung im verschärften globalen Wettbewerb. Eine solche Position kann jedoch niemals gewahrt werden ohne fortgesetzte Mobilisierung aller Ressourcen in einer Art Dauerwettkampf. Das Ziel wird nie erreicht, während ökonomische Krisen - ohne durchgreifende Änderung der Regulationsweise - immer weiteren Verzicht, neue Einsparungen und Sozialkürzungen erforderlich machen" (Candeias 2004, 335).

"Die Betonung von vermeintlichen Schicksals- und Solidargemeinschaften wie Nation, Region, zum Teil Ethnie und Religion, fungiert als Integrationsmodus verunsicherter Gruppen, verkehrt innergesellschaftliche antagonistische und hierarchische Konflikte (z.B. zwischen Kapital und Arbeit, aber auch widersprüchliche Geschlechterverhältnisse) in horizontale Konflikte der Zugehörigkeit" (Candeias 2004, 337).