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Diese Schrift rüttelt nicht nur an vermeintlich linken Gewissheiten, sie bricht ganz offen mit ihnen.

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Unser Haus, Unser Viertel, Unsere Stadt! Perspektiven linksradikaler Wohnraumpolitik. Von Für Lau Haus in Die Lifestyleanarchistin

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Alles Verändern, ein anarchistischer aufruf / …

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No Power For No One! Postanarchismus setzt sich mit poststrukturalistischen und postmodernen Theorien aus anarchistischer Perspektive auseinander.

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Anarchie heute

Anarchie heute. Das politische System der BRD und des ...

Anarchistische Gruppe Mannheim
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Lexikon der Anarchie – DadAWeb

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Literatur fuer die Anarchie- und Anarchismus-Forschung. Themen: Anarchie, Anarchismus, Anarchosyndikalismus, Linksradikalismus.

 

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Rubikon ist das Magazin für die kritische Masse. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist.

Anarchy - Photography - Gerold Flock

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"Zitate-Sammlung".

 

Es besteht Grund zu  der Annahme, daß es den Kapitalismus
in ungefähr einer Generation nicht mehr geben wird:
aus dem einfachen Grund, dass es unmöglich ist
(worauf  bereits viele hingewiesen haben),
eine Maschine des immerwährenden Wachstums auf einem end-
lichen Planeten kontinuierlich am Laufen zu halten.
DAVID GRAEBER

 

"Unsichtbares Komitee"
Es ist nicht die Ökonomie,
die in der Krise ist,
die Ökonomie ist die Krise;
es ist nicht die Arbeit,
die fehlt,
es ist die Arbeit,
die überflüssig ist;
nach reiflicher Überlegung
ist es nicht die Krise,
sondern das Wachstum,
das uns deprimiert.
(Der kommende Aufstand)

 

Zeit.
Der Anspruch der Kommune ist, so viel Zeit wie möglich
für alle zu befreien. Dieser Anspruch wird nicht allein,
nicht hauptsächlich in der Zahl von Stunden gerechnet, die
von jeder Lohnausbeutung unberührt sind.
Die befreite Zeit versetzt uns in Ferien.
Die vakante Zeit, die tote Zeit, die Zeit der Leere und der
Angst vor der Leere, das ist Arbeitszeit.
Von nun an gibt es keine Zeit mehr,
die zu füllen ist,
sondern eine Freisetzung von Energie,
die keine Zeit mehr begrenzt;
Linien, die sich abzeichnen, die schärfer werden,
denen wir nach Belieben folgen können,
bis zum Ende,
bis wir sehen,
wie sie andere kreuzen.
Unsichtbares Komitee

 

Protest ist, wenn ich sage, das und das passt mir nicht.
Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass das, was mir
nicht passt, nicht länger geschieht.
Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit.
Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass alle anderen
auch nicht mehr mitmachen; ULRIKE MARIE MEINHOF

 

„Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“ (Bertolt Brecht)

 

Die Macht liegt in Wahrheit in den Händen der Regierten. Der einzige Weg für die Herrschenden zur Überwindung dieses Problems ist die Kontrolle über die Meinungen und Einstellungen der Regierten.

 

Alles hängt davon ab, ob eine Bewegung aufgebaut werden kann, die Führung und Demokratie beeinhaltet, nicht eine ausgeflippte Bande von Kindern, für die sich Politik auf das Werfen von Pflastersteinen beschränkt. Es muss eine Bewegung sein, die über eine ausgefeilte Theorie verfügt, nicht ein Haufen von antiintellektuellen Kids, deren Bildung vor allem aus dem Fernsehen stammt.
Murray Bookchin

 

Der Spiegel der Macht bietet uns zum Ausgleich: die Lüge der Niederlage der Hoffnung, die Lüge der Niederlage der Menschheit, die Lüge der Niederlage der Würde. Der Spiegel der Macht bietet uns zum Ausgleich: die Lüge des Sieges des Zynismus, die Lüge des Sieges der Unterwürftigkeit, die Lüge des Sieges des Neoliberalismus. Subcommandante Marcos

Wir müssen erstmal vor allem unseren Lebensinhalt auf revolutionäre Weise verändern und erst nachgeordnet unseren Kampf auf welthistorische Veränderungen ausrichten, die wir selber womöglich gar nicht mehr erleben werden. So vermeiden wir das Gefühl der Wertlosigkeit und Entfremdung, das entsteht, wenn man meint, man müsse sich für die Sache aufopfern. Statt dessen können wir die Früchte unserer Arbeit genießen...in dieser Arbeit selber.

URI GORDON

 

Schauen wir also nie rückwärts, schauen wir immer vorwärts, denn vor uns ist unsere Sonne und unser Heil, und wenn es erlaubt, ja sogar nützlich und notwendig ist, zurückzuschauen, um unsere Vergangenheit zu studieren, dann geschieht dies nur, um festzustellen, was wir gewesen sind und was wir nicht mehr sein dürfen, was wir glauben und dachten und was wir nicht mehr glauben und denken dürfen, was wir getan und was wir niemals wieder tun dürfen.(Michail Bakuin)

 

Trotz unterschiedlicher Ziele und Persönlichkeiten, gibt es im Untergrund Übereinstimmung, was die grundlegenden Absichten anlangt. Es geht darum, die Polizeimaschine mit all ihren Aufzeichnungen zu zerstören. Wir beabsichtigen, alle dogmatischen Verbalsysteme zu vernichten. Die familiäre Einheit und ihre Ausdehnung in Stämme, Länder, Nationen müssen mit all ihren Wurzeln verschwinden. Wir wollen kein Familiengequatsche mehr hören, kein Muttergequatsche, Vatergequatsche, Bullengequatsche, Priestergequatsche, Nationalgequatsche oder Parteigequatsche. Um es ganz einfach zu sagen: Wir haben genug von dem Scheiss. Gabriel Kuhn

 

STAAT - Die Wirkungen staatlicher Propaganda sind umso größer, je mehr sie von den gebildeten Schichten unterstützt & keine Kritik daran zugelassen wird. Diese Lektion haben Hitler & viele andere gelernt, bis auf den heutigen Tag. (Noam Chomsky)

 HAUPTFEIND - Es sei daran erinnert, daß jeder, aber auch jeder Staat einen Hauptfeind Nr. 1 besitzt, nämlich die eigene Bevölkerung. Wenn im eigenen Land die Politik ausbricht & die Leute auf der Straße aktiv werden, können sich daraus schreckliche Folgen ergeben. - Darum ist Ruhe die erste Bürgerpflicht, nicht zu vergessen Gehorsam & Passivität. Noam Chomsky

 

Theodor W. Adorno stellte sich die Frage, weshalb sich die Menschen

nicht von den Zwängen des Kapitalismus befreien.

Er kommt zu dem Schluss, dass die Menschen zu sehr damit 

beschäftigt sind, vorhandene Strukturen und Prozesse

aufrecht zu erhalten, als dass sie revolutionäre Gedanken 

hegen könnten. 

Die Massenmedien - allen voran der Rundfunk und die Werbung -

würden einen umfassenden Verblendungszusammenhang 

schaffen, aufgrund dessen sich kein Bewusstsein mehr für das 

entwickeln könne, was falsch läuft.

Die Menschen seien folglich der Ansicht, dass ihre Gesellschaft

so sein soll, wie sie ist und dass es keine anderen Möglichkeiten

 

gibt.

 

Wir dürfen den Philistern das Recht, in unser Leben einzugreifen,
nicht zugestehen. Mir ist es mein Leben lang so gegangen, und
noch heute werde ich jeden Augenblick von den Gleichgeschalteten
und dogmatisch Festgelegten mit Haß und Ohrfeigen beehrt, bald
mehr salbungsvoll, bald mehr bestialisch-gemein, bald von katho-
lischer, bald von protestantischer, bald von kommunistischer
oder anderer Seite. Man kanns nicht ändern, aber man darf den
Minderwertigen nicht Recht geben.
Herzlich wünscht Gutes
HERMANN HESSE

 

Jeder hat seine Art, sich zu verändern oder - was aufs gleiche hinauskommt
- wahrzunehmen, wie sich alles verändert. Nichts ist in dieser Hinsicht anmaßender,
als den anderen Vorschriften machen zu wollen. Meine Art und Weise, nicht mehr
derselbe zu sein, ist per defintionem das Eigentümlichste von dem, was ich bin.
Und doch gibt es Gott weiß weshalb - jene Agenten ideologischer Zirkulationen,
deren Trillerpfeifen wir hören: nach rechts, nach links, hierher, weiter weg,
auf der Stelle, jetzt nicht... Beides, das Bedürfnis nach Identität und das unbedingte
Gebot, mit der Tradition zu brechen, riecht gleicherweise faul. MICHEL FOUCAULT

 

Kritisches Denken! - Das kritische Denken ist die einzige Waffe und Abwehr, die der Mensch gegen die Gefahren im Leben zur Verfügung hat. Wer nicht kritisch denken kann, ist in Wirklichkeit allen Einflüssen, Suggestionen, allen Irrtümern und Lügen ausgesetzt, die verbreitet werden und mit denen er vom ersten Tag an  indoktriniert wird. Man vermag nicht frei sein, sich  selbst bestimmen und sein Zentrum in sich selbst finden, wenn man nicht kritisch denken  und in einem gewissen Sinne auch zynisch sein kann. (Erich Fromm)

Es ist ein System, daß die Menschen zur Einsamkeit, zur Angst, zur Hoffnungslosigkeit und zu Beklemmungen verurteilt. Es zerstört die solidarischen Beziehungen zwischen den Menschen. Es zwingt uns, die anderen als Feinde zu betrachten. Es überzeugt uns, daß das Leben eine Rennbahn ist, auf der es wenige Gewinner und viele Verlierer gibt. Es ist ein System, das die Seele vergiftet. Eduardo Galeano

 

Wenn die internen Kommunikationskanäle eines Regimes gestört werden,

dann muß der Informationsfluß zwischen den Verschwörern abnehmen und

die Verschwörung sich, sobald er gegen null geht, auflösen.

Undichte Stellen (leaks) waren ein Instrument in einem Informationskrieg.

Julian Assange

 

Nur 5 Prozent des weltweiten Militärbudgets würden ausreichen um die gesamte Menschheit mit Nahrung, Wasser, medizinischer Betreuung und Grundausbildung zu versorgen. - Das kapitalistische Europa beteiligt sich weiterhin und an führender Stelle an der Beherrschung und der Ausbeutung der Dritten Welt. - Die altliberale These, die Verbreitung von Wirtschaft und Kommerz würde zu einer Abnahme bzw. Aufhebung von bewaffneten Auseinandersetzungen führen, hat sich spätestens seit dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien als weltfremde Illusion erwiesen. ( Heleno sana)

 

Der Kapitalismus ist nicht nur irgendein Gesellschaftssystem.

 

Er ist so etwas wie ein Krebsgeschwür der Gesellschaft.

 

Wir müssen die Klassengesellschaft im Allgemeinen und die

 

kapitalistische Zivilisation im Besonderen als gesellschaftliche 

 

Krankheit betrachten.

 

Krebs ist keine Erbkrankheit. Es ist eine Krankheit, die auftritt,

 

wenn der Körper ausgelaugt ist und seine Fähigkeit zur Immun-

 

abwehr verloren hat.

 

In der Gesellschaft ist es ähnlich. In zivilisatorischen Systemen wird 

 

eine ermüdete Gesellschaft durch das Eindringen des Kapitals

 

in allen ihren Geweben, also ihren Institutionen, von Krebs be-

 

fallen. Je nach Art ist dies mehr oder weniger tödlich.

 

Allein die Kriege des 20. Jahrhunderts zu analysieren ist dafür 

 

in vielerlei Hinsicht erhellend.

 

Extreme Konkurrenz, Profit, Maximalprofit, die Erzeugung von 

 

Arbeitslosigkeit, Hunger, Armut, Rassismus, Nationalismus,

 

Faschismus, Totalitarismus, die Kunst der Demagogie, ökologische

 

Zerstörung, Personen, die reicher sind als Staaten, Atombomben,

 

biologische und chemische Waffen und extremen Egoismus muss

 

man sich als Krebsarten des kapitalistischen Systems vorstellen.

 

 

Abdullah Öcalan

 

Wir müssen unsere Freiheit dadurch herstellen, dass wir
Löcher in das Gewebe dieser Realität schneiden, indem wir
neue Realitäten schmieden, die ihrerseits uns formen wer-
den. Sich ständig selbst in neue Situationen zu versetzen,
ist die einzige Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass man Ent-
scheidungen unbelastet von jener Trägheit trifft, die der
Gewohnheit, der Gepflogenheit, dem Gesetz oder dem Vorur-
teil entspringt - und es liegt an einem selbst, solche
Situationen herbeizuführen.
Freiheit existiert ausschließlich im Moment der Revolution.
Und diese Momente sind nicht so selten, wie man denkt.
Veränderung, revolutionäre Veränderung, geschieht andau-
ernd und überall - und alle , ob bewusst oder unbewusst,
wirken darin mit.
(Statement des "CrimethInc-Kollektivs")

 

Für die Liebe allein ist es, daß Menschen geboren werden

und nur der Liebe wegen ist es, daß sie leben.

Was auch immer man an Würden, Ehren, Verdiensten, Ruhm

und Reichtümern erworben haben mag, verglichen mit der

Liebe ist es nichts. B.TRAVEN

 

"Ich denke, dass unsere Gesellschaft von geistesgestörten Leuten regiert wird, die geistesgestörte Ziele anstreben. Ich denke, dass wir von Wahnsinnigen geführt werden, die wahnsinnige Pläne verfolgen. Ich denke, die sind allesamt irre. Doch ich setze mich natürlich der Gefahr aus, als Geisteskranker weggesperrt zu werden, wenn ich das sage. Das ist das Verrückte daran. Sind wir uns einig?" JOHN LENNON

Niemand mit wirklichem Selbstrespekt würde Sachen auf die Straße schmeißen, stehlen, lügen oder irgend jemanden bescheißen. Du würdest niemanden so behandeln, wie du dich nicht selbst behandeln würdest. Wenn ich mich selbst respektiere, brauche ich meinen Schmerz oder meine Schwäche nicht an anderen auszulassen. - Je mehr du über dich selbst weißt, desto weniger Schaden wirst du anderen zufügen. (Henry Rollins)

 

Wer glaubt, er wäre zu klein, um einen Unterschied zu machen, hat noch nie eine Nacht mit einem Mosquito verbracht.

 

Achtet auf den Fluss eurer Kommunikation; haltet stets
die Bedürfnisse des Einzelnen und des Ganzen im Blick;
pflegt eure Dankbarkeit gegenüber dem Leben und der Erde
sowie den Respekt gegenüber der Einzigartigkeit und Ver-
schiedenheit sämtlicher Wesen; seht zu, dass eure Gruppen
alle Clanfunktionen abdecken, und verteilt die notwen-
digen sozialen Aufgaben mit größtem Bedacht unter euch
allen auf. -  Gemeinschaft gelingt mit Menschen die bereit sind,
dem Andersein zu begegnen, die Differenzen aus-
halten können, die mit sich selbst und mit den
anderen verbunden sind - und die anderen frei lassen.

 

Es ist dein Leben. Tu was du liebst und tu es oft. Wenn dir etwas nicht gefällt, ändere es. Wenn dir dein Job nicht gefällt, kündige. Solltest du auf der Suche nach der Liebe deines Lebens sein, Lass es; sie wird dich finden,, wenn du anfängst die Dinge zu tun, die du liebst. Hör auf alles zu analysieren, das Leben ist einfacher als es aussieht. Alle Gefühle sind wertvoll, wenn du isst; geniesse jeden Bissen. Öffne dein Herz für neue Menschen und Dinge; Unsere Unterschiede einen uns alle. Reise viel, sich zu verirren wird dir helfen dich zu finden. Manche Gelegenheiten bieten sich nur ein Mal; ergreife sie. Das Leben dreht sich um die Menschen die du triffst und die Dinge die du mit ihnen erschaffst. Also zieh los und erschaffe etwas. Das Leben ist kurz; also lebe deinen Traum und teile deine Leidenschaft.

 

Wohin geht ihr? Woher kommt ihr? Was wollt ihr erreichen? - Das sind unnütze Fragen. - Von der Mitte ausgehend, durch die Mitte hindurch, eher gehen und kommen als aufbrechen und ankommen. Ein Strom ohne Anfang oder Ende, der seine beiden Ufer unterspült und in der Mitte immer schneller fließt. (Gilles Deleuze-Felix Guattari)

 

Sich der Marktwirtschaft anpassen, das meint eigentlich: der Spekulationswirtschaft. Sich den Folgen der Arbeitslosigkeit anpassen, das bedeutet übersetzt: Ihrer schamlosen Ausbeutung. Sich der Globalisierung anpassen heißt mit anderen Worten: der ultraliberalen Politik, die sie steuert. Sich der Wettbewerbsfähiglkeit anpassen bedeutet: der Opferung aller mit dem Ziel, einen Ausbeuter den Sieg über einen anderen Ausbeuter davontragen zu lassen beide Spieler desselben Spiels. Sich selbstverständlich der Arroganz, der Dummheit , ihren göttlichen Hoheitsrechten anpassen...Sich in Wahrheit jenem dumpfen Klima der Repression anpassen, in dem man nur kämpfen kann, wenn man auf das verzichtet, wofür man kämpft." Viviane Forrester

 

Ich  bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wird hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt. AUGUSTIN SOUCHY

 

Haus der Lüge

Erstes Geschoss:

Hier leben die Blinden

die glauben was sie sehen

und die Tauben

die glauben was sie hören

festgebunden auf einem Küchenhocker

sitzt ein Irrer, der glaubt

alles was er anfassen kann

(seine Hände liegen im Schoss)

 

Zweites Geschoss:

Rolle für Rolle

Bahn für Bahn

Rauhfaser tapeziert

in den Gängen stehen Mieter herum

Betrachten die Wände aufmerksam

suchen darauf Bahn um Bahn

nach Druck- und Rechtschreibfehlern

könnten nicht mal ihren Namen entziffern

 

Auf ins nächste Geschoss:

Welches, oh Wunder! nie fertiggestellt

nur über die Treppe erreicht werden kann



-

-

-

-

-

-

hier lagern Irrtümer, die gehören der Firma

damit kacheln sie die Böden

an die darf keiner ran

 

Viertes Geschoss:

Hier wohnt der Architekt

er geht auf in seinem Plan

dieses Gebäude steckt voller Ideen

es reicht von Funda- bis Firmament

und vom Fundament bis zur Firma

Im Erdgeschoss:

Befinden sich vier Türen

die führen

direkt ins Freie

oder besser gesagt. in den Grundstein

da kann warten wer will

um zwölf kommt Beton

Grundsteinlegung!

Gedankengänge sind gestrichen

in Kopfhöhe braun

infam oder katholisch violett

zur besseren Orientierung

 

Dachgeschoss:

Es hat einen Schaden

im Dachstuhl sitzt ein alter Mann

auf dem Boden tote Engel verstreut

(deren Gesichter sehen ihm ähnlich)

zwischen den Knien hält er ein Gewehr

er zielt auf seinen Mund

und in den Schädel

durch den Schädel

und aus dem Schädel heraus

in den Dachfirst

dringt das Geschoss

Gott hat sich erschossen

ein Dachgeschoss wird ausgebaut

Gott hat sich erschossen

Ein Dachgeschoss wird ausgebaut

Lüge, Lüge

Ein Dachgeschoss wird ausgebaut
EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN

 

 ‚Sie sagen Steine sind keine Argumente und schlagen mit Knüppeln, bomben und baggern, vergiften mit Chemie, verseuchen mit Atom, töten in Gefängnissen... Sie haben Recht: Steine sind keine Argumente. Steine sind erst zögernde Versuche uns zu artikulieren, in der einzigen Sprache, die sie verstehen'

 

 Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein,gedemütigt und abgestumpft, nur weil ein Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen...Schiffbruch erleiden und wieder aufstehen. ich lehne es ab , mir den eigenen Antrieb abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein zu führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges als die abgestumpfte Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten , noch meine Menschenwürde gegen milde Wohltaten. Ich habe gelernt für mich selbst zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen...dies ist mein Werk, mein Leben. das alles ist gemeint, wenn ich sage...ich bin ein freier Mensch..


°°°°°AURE SAPERE°°°° wage zu wissen, ...was bin ich für ein Mensch ?

Ich wollte in die Wissenschaft gehen, um mich auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben. Nun bin ich ständig damit beschäftigt, private Investoren zu gewinnen und Forschung in ihrem Sinne zu betreiben.

Ich wollte Jura studieren, um die Welt gerechter zu machen, also für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen. Nun verdiene ich mein Geld damit, die kriminellen Reichen vor angemessenen Sanktionen zu schützen.

Ich wollte Journalist werden, um Aufklärung zu betreiben und um zum Nachdenken anzuregen. Nun veröffentliche ich nur das, was ganz im Sinne der Herrschenden, Vermögenden und der Elite ist.

Ich wollte in die Politik gehen, um mich für den Frieden zu engagieren. Nun muss ich NATO-Angriffskriegen zustimmen, um meine politische Karriere sowie meine finanzielle Existenz nicht zu gefährden.

Ich wollte Ingenieur werden, um tolle, innovative Produkte zu erfinden. Nun arbeite ich an kreativen Methoden, um den geplanten Verschleiß bestmöglich zu verstecken.

Ich wollte ein Heilmittel für Aids und Krebs entwickeln, sowie Menschen von Krankheiten heilen. Nun diene ich den Profitinteressen der Pharmaindustrie, die für Geld sprichwörtlich über Leichen gehen.

Ich wollte im sozialen Bereich arbeiten, um Kinder und Jugendliche zu empathischen, respektvollen und humanistischen Individuen zu erziehen. Nun bin ich primär Dienstleister der Eltern, damit sie ihre Kinder fremdparken können.

Ich wollte im Zoo arbeiten, weil ich Tiere sehr mag und für ihr Wohlbefinden sorgen wollte. Nun schaue ich weg, wenn die Tiere in viel zu kleinen Käfigen gehalten und mit allerlei Hormonen vollgepumpt werden.

Ich wollte Polizist werden, um für eine gewaltfreie Gesellschaft zu kämpfen. Nun beschütze ich Regierungsverbrecher und schweige bei korrupten Kollegen.

Ich wollte einen Beruf ergreifen, um einer Berufung nach zu gehen. Nun mache ich einen Job, um Geld zu verdienen.
Quelle: Zeitgeistlos.de