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Anarchy - Photography - Gerold Flock

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Zero!!! - Zero!!! - Zero!!!

Der totale Zusammenbruch und das Ende der Menschheit.

Was wird sein, wenn die Treibhaus-Theoretiker recht haben sollten...
wenn der Meeresspiegel tatsächlich weitere achtzig bis einhundert Meter
ansteigen kann?
Das wahrscheinliche Szenario ist leicht vorstellbar. Die Anzahl der Men-
schen auf der Erde wird weiterhin zunehmen und damit auch die Konzen-
tration der Treibhausgase. langsam, aber unerbittlich, werden sich Atmo-
sphäre und Meere erwärmen, bis eine kritische Schwelle erreicht ist.
An einem Punkt werden die Schneedecke und das Polareis zu schmelzen beginnen,
die Hochwasserstände werden jedesmal merklich höher sein, während das Niedrig-
wasser nie mehr ganz auf die früheren Pegel zurückweicht.
Ein erster Anstieg um mehrere Dezimeter im ersten Jahr wird die Menschen
beunruhigen. Wertvolle Besitzungen an den Küsten werden unmittelbar betroffen
sein, und die Küstenstädte werden versuchen, sich auf das Schlimmste gefaßt
zu machen. Der Anstieg um einen Meter und mehr im nächsten Jahr wird niedrig
liegende Küstenstädte, vornehme Küstenwohnorte und küstennahe Felder über-
schwemmen und zu einem Chaos führen. Milliarden Menschen werden umgesiedelt
werden müssen, es wird zu unermeßlichen landwirtschaftlichen Verlusten kommen
und zum Beginn einer weltweiten Hungersnot.
In den folgenden Jahren wird der jeweilige Anstieg des Meeresspiegels um zwei
bis fünf Meter die Häfen vollständig unter Wasser setzen, einschließlich jener,
in denen Öl getankt und entladen wird. Und das bedeutet höchstwahrscheinlich
das Aus.
Das gesamte Transportsystem auf der Erde, das von der Ölindustrie abhängt,
wird zusammenbrechen, und damit die westliche Zivilisation.
Alle Menschen, die in den Städten oder Vorstädten leben und ganz und gar
auf den Ferntransport sämtlicher Konsumgüter, von Lebensmitteln und Arzeimitteln
bis zu Gas und Elektrizität, angewiesen sind, werden all dies nicht mehr geliefert
bekommen.
Ohne Orts- oder Fernverkehrssysteme und ohne technische Kommunikation werden
sie zudem völlig abgeschnitten sein. Innerhalb von Wochen oder Monaten werden
weite Gebiete der Erdoberfläche vollkommen entvölkert sein, weil ihre riesigen
Bevölkerungen buchstäblich verhungern werden...während das Meer steigt und steigt...

Einige werden für eine Weile überleben - kleine isolierte Gruppen robuster Über-
lebenskünstler-, aber sie werden im Laufe der Zeit wahrscheinlich aussterben
durch Inzucht und eine mögliche Konzentration genetischer Letalfaktoren. Und wer
wird letztlich überleben?
Werden es die sogenannten Primitiven sein, einige wenige traditionelle Stammes-
völker fernab im Busch? Und wie viele werden überhaupt überleben?
Der Einfluß des Westens auf die Stammeskulturen ist bekannt, und es gibt heute
nur noch wenige Orte auf der Erde, wo die einheimische Bevölkerung nicht bis zu
einem gewissen Grad von importierten Gütern abhängig ist, von Mehl und Zucker
oder Benzin und Computern. Viele Anthropologen, die in den 1960er Jahren in au-
tarken traditionellen Gemeinschaften Feldforschung betrieben, stellen heute bei
der Rückkehr in diese Gebiete fest, daß ihre früheren Informanten auf Motorrädern
zur Arbeit in Fabriken und Städten fahren.
Ich erinnere mich an meine eigenen Feldforschungen während der 1970er Jahre im
südlichen Äthiopien. Dieser Teil der Welt war damals so abgelegen, daß ich häufig
afrikanische Stammesleute traf, die noch nie einen Weißen gesehen hatten. Doch selbst
dort versorgte die äthiopische Regierung die einst von fremder Hilfe unabhängigen
Hirten und die zeitweise Gartenbau betreibende Bevölkerung.
Auch dort änderte sich die traditionelle Lebensweise, als frühere Nomaden mehr oder
minder permanente Siedlungen um Polizeiposten und christliche Missionsstationen
errichteten, die eine neue Quelle für ihren Lebensunterhalt darstellten.

Die Tentakel der westlichen Zivilisation reichen heute tief bis in die entlegensten
Gebiete der Welt, und überall sind die Stammesvölker heute, manchmal mehr, manchmal
weniger, daraauf angewiesen, daß nur die Menschen den Zusammenbruch überleben würden,
die noch heute ihre sämtlichen Nahrungsmittel und anderen lebenswichtigen Dinge
selbst produzieren, ob durch Ackerbau und Viehzucht oder durch fischen, jagen und
sammeln.
Diese Menschen stehen noch in einer engen und ausgeglichenen Beziehung zu ihrer
unmittelbaren Umgebung und leben relativ isoliert und insofern auch weitgehend
unabhängig von der westlichen Zivilisation - nur sie werden überleben und einige
wenig andere, die imstande sind, ihre frühere traditionelle Lebensweise wiederauf-
zunehmen - und das vor allem schnell.
(Hank Wesselman)


 

Das Volk widerstrebt, versteht die neue Bürokratensprache nicht,
wird entmündigt, geknebelt und verelendet;
"(...) es hat immer genügt, dass ein Mensch seine Furcht über-
windet und revoltiert, damit die Maschinerie ins Knirschen gerät."
ALBERT CAMUS

 

Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen & die ungleiche Verteilung des Reichtums werden zu einem totalen Kollaps der Zivilisation führen. (Club Of Rome)

 

 

 

 
Keine Macht für Niemand?

Selbstverständlich ist Machtausübung für eine revolutionäre
Bewegung eine entscheidende Frage, wobei wir unter Macht ver-
stehen: die Möglichkeit, Ziele zu verwirklichen. So gefährlich
das Streben nach Macht, Liebe zur Macht ist, so notwendig ist
Macht im Sinne von Wirkung.
Die Macht die von solidarischen Massenaktionen ausgeht und
besonders von den Produktionsarbeitern an der Quelle der Herr-
schaft geübt werden kann, ist den Zielen adäquat.
Direkte Aktionen, Besetzungen, Platzbesetzungen, Boykotts,
Generalstreiks, Demonstrationen, Mahnwachen, Petitionen, usw.
üben durchaus Druck aus und können die Herrschenden zu Kompro-
missen zwingen, sie demoralisieren. Die Macht der Herrschenden
stützt sich immer auf Gehorsam, der verweigert werden kann.
Die Propaganda der Tat ist hier von großer Bedeutung:
wenn entschlossene Minioritäten Dienste verweigern, so ist dieß
der Anstoß für Unzufriedene, die durch Angst und Isolation sonst
passiv bleiben, ebenfalls "Nein" zu sagen.
Wir erleben zur Zeit, daß viele Institutionen in Frage gestellt
 werden, daß der stumme Zwang, die Macht des Faktischen nicht
mehr ausreicht, sondern direkte Gewalt in der Politik der Herr-
schenden an Bedeutung gewinnt.
Das es Repression gibt, heißt noch lange nicht, daß sie erfolg-
reich ist; daß sie Waffen haben, heißt noch lange nicht, daß
sie die Macht behalten. Es gibt eine Reihe angehbarer Bedingun-
gen, unter denen Repression, auch bewaffnete, das Gegenteil er-
reicht von dem was sei sollte. Eine gewaltlose Strategie ver-
sucht, die Herrschenden in Situationen zu bringen, wo die
Mittel, die sie einzusetzen bereit oder "gezwungen" sind, sich
gegen ihre Interessen wenden.
JOHANN BAUER(Quelle: Zeitung-Graswurzelrevolution)

 

 

Theodor W. Adorno stellte sich die Frage, weshalb sich die Menschen

nicht von den Zwängen des Kapitalismus befreien.

Er kommt zu dem Schluss, dass die Menschen zu sehr damit 

beschäftigt sind, vorhandene Strukturen und Prozesse

aufrecht zu erhalten, als dass sie revolutionäre Gedanken 

hegen könnten. 

Die Massenmedien - allen voran der Rundfunk und die Werbung -

würden einen umfassenden Verblendungszusammenhang 

schaffen, aufgrund dessen sich kein Bewusstsein mehr für das 

entwickeln könne, was falsch läuft.

Die Menschen seien folglich der Ansicht, dass ihre Gesellschaft

so sein soll, wie sie ist und dass es keine anderen Möglichkeiten

 

gibt.

 

 

Anarchy - Photography - Gerold Flock

www.geroldflock-photography.de/

Vor allem hab Zeit und nehme Umwege. Lass dich ablenken, mach sozusagen Urlaub. Übersehe keinen Baum und kein Wasser. Kehr ein, wo du Lust hast und ...

Die Macht liegt in Wahrheit in den Händen der Regierten. Der einzige Weg für die Herrschenden zur Überwindung dieses Problems ist die Kontrolle über die Meinungen und Einstellungen der Regierten.

Bildergebnis für scheiss staat

Webseite: http://lavamuc.noblogs.org
Email: lava-muc@riseup.net 

lava muc › anarchistische assoziation

 


Um Vorbehalte gegen die Anarchie abzubauen, die ja von korrupten Parlamentariern, ängstlichen-untertänigen Spiessbürgern,
narzistischen Managern, egoistischen-gierigen Reichen &  psychopathischen Medienmogulen & sonstigen falschen Schlangen...!!!...
leider immer noch als Chaos propagiert wird...
obwohl doch genau die "Anarchie als Direktdemokratie" - wirkliche Ordnung wäre ...(G.F.)

an der
sich alle Bürger beteiligen könnten, müßte mensch etwas Konkretes & Konstruktives tun,
mit dem die Menschen sich identifizieren können.
Tatsächlich ist die spontane Entwicklung von Gemeinschaften, die gegenseitige Unter-
stützung & demokratische Partizipation praktizieren etwas was viele Leute verstehen
können, was sie vielleicht in ihrem eigenen Umfeld auf eine andere Art entwickeln
wollen.
Da ist der einzige Weg, Stereotypen zu beseitigen & eigene Vorstellungen davon zu
entwickeln, wie ein sinnvolles, auf Freiheit & gegenseitiger Hilfe beruhendes System
aussehen könnte.
Mensch lernt all das, indem mensch es tut & andere werden sich in dem Maß an Bewe-
gungen beteiligen, wie sie etwas Nützliches & Wertvolles darin sehen.
So könnten sich die Leute z.B. in einer Stadt zusammentun, Stadtversammlungen & Dis-
kussionen organisieren & dabei Ideen entwicklen, was ihrer Meinung nach vor Ort,
im ganzen Land, der Außenpolitik & in der gesamten Politik getan werden sollte.
Auch eine Umgestaltung der Medien, auf eine Weise, die sie zur Stimme der verschie-
denen Gemeinschaften, ethischen Zusammenschlüssen, Gewerkschaften & anderen Gruppie-
rungen macht, wäre durchaus möglich.
Was ich meine ist die Schaffung von Gemeinschaften, die auf gegenseitiger Unterstützung,
demokratischen Austausch, der Sorge füreinander usw. beruhen.
Das ist sehr wichtig, vor allem in einer Gesellschaft wie unserer, in der die Men-
schen tendenziel sehr isoliert sind, in der die Nachbarschaften & Gemeindestrukturen
zerfallen sind & in der die Menschen mehr oder weniger allein sind.
In dieser Gesellschaft herrscht heutzutage eine Ideologie, zu deren Einprägung es
großer Mühe bedurfte: Sie ist so inhuman, dass es schwer ist, sie den Leuten in die
Köpfe zu hämmern, nämlich die Ideologie, der zufolge man sich nur um sich selbst küm-
mern & das Wohl aller anderen vergessen soll.
Sich zu bereichern & nur noch an sich selbst zu Denken & jeden Menschen nur noch als
 "Zweckbeziehung" zu betrachten, das ist leider der momentane neoliberale-egozentrische-
selbstmörderische Zeitgeist.
Seit 150 Jahrengibt es nun diese massiven Bemühungen, den Menschen "den neuen Geist der
Zeit" aufzuzwingen. Aber er ist so inhuman, dass es eine Menge Widerstand dagegen ge-
geben hat & der Widerstand geht weiter. ( NOAM CHOMSKY.)

 "Der Mensch in der Revolte"

Die vollständige Gewaltlosigkeit begründet auf negative Weise die Knechtschaft

und ihre Gewalttätigkeit; die systematische Gewalt zerstört positiv die lebendige

Gemeinschaft und das Sein, das wir von ihr empfangen.

Um fruchtbar zu sein, müssen die beiden Begriffe eine Grenze finden. Absolut gesetzt,

legitimiert die Geschichte die Gewalt, als ein relatives Wagnis ist sie ein Bruch der

gemeinsamen Verbindung.

Sie muss somit für den Rebellen den vorläufigen Charakter eines Einbruchs behalten

und, wenn sie sich nicht vermeiden lässt, immer verbunden  sein mit einer persönlichen

Verantwortung, mit einem unmittelbaren Wagnis.

Die Gewalt als System reiht sich in die Ordnung ein; in gewissen Sinn ist sie Ausdruck 

eines geistigen Komforts. Als Führerprinzip oder Vernunft der Geschichte, durch  welches 

Gesetz auch immer begründet, herrscht sie über eine Welt der Sachen, nicht der Menschen.

Wie der Rebell den Mord als die Grenze betrachtet, die er, wenn er danach die Hand aus-

streckt, durch seinen Tod bestätigen muss, kann die Gewalt nur eine äußerste Grenze sein,

die sich einer anderen Gewalt entgegenstellt, im Fall des Aufstands zum Beispiel.

Wenn das Übermaß der Ungerechtigkeit diesen nicht mehr vermeiden lässt, verweigert 

der Rebell im Voraus die Gewalt im Dienst einer Doktrin oder einer Staatsräson.

Jede geschichtliche Krise z.B. endet mit öffentlichen Einrichtungen.

Wenn wir auch keinen Einfluss auf die Krise  selbst haben, die reines Wagnis ist, haben

wir einen solchen auf die Einrichtungen, denn wir können sie ja bestimmen, diejenigen

aussuchen, für die wir Kämpfen und mithin unsern Kampf in ihre Richtung lenken.

Die echte Tat der Revolte wird nur für Einrichtungen zu den Waffen greifen, die die Gewalt

einschränken, und nicht für die, welche sie gesetzlich verankern.

Nur dann lohnt eine Revolution den Tod, wenn sie unverzüglich die Abschaffung der Todes-

strafe versichert, und die Leiden des Gefängnisses, wenn sie im Voraus die Anwendung

von Strafen ohne voraussehbares Ende verweigert. Wenn die Gewalt des Aufstand sich

auf dem Weg zu diesen Einrichtungen entfaltet, indem sie sie so häufig wie möglich

ankündigt, ist das für sie die einzige Art und Weise, wirklich nur vorübergehend zu sein.

Ist das Ziel absolut, d.h. geschichtlich gesprochen:

Glaubt man es gewiss, so kann man so weit gehen, alle anderen zu opfern.

Wenn es das nicht ist, kann man nur sich selbst opfern im Einsatz eines Kampfes für die

gemeinsame Würde.

Rechtfertigt das Ziel die Mittel? Das ist möglich. Doch wer wird das Ziel rechtfertigen?

Auf diese Frage, die das geschichtliche Denken offenlässt, antwortet die Revolte:

die Mittel.

Was bedeutet eine solche Haltung in der Politik?

In erster Linie: Ist sie wirksam? Ohne Zögern muss man antworten, dass sie es heute allein

ist. Es gibt zwei Arten von Wirksamkeit, die des Taifuns und die des Lebenssaftes.

Der geschichtliche Absolutismus ist nicht wirksam, sondern Wirkung auslösend; er hat die 

Macht ergriffen und behalten.

Einmal im Besitz der Macht zerstört er die einzige schöpferische Wirklichkeit.

Die unnachgiebige und begrenzte Tat, die aus der Revolte hervorgeht, hält diese Wirklichkeit

aufrecht und versucht lediglich, sie mehr und mehr auszudehnen. Es ist nicht gesagt, dass

die Tat nicht siegen kann. Es steht fest, dass sie Gefahr läuft, nicht zu siegen und zu sterben.

Aber entweder nimmt die Revolution dieses Wagnis auf sich, oder sie kennt, nur das Unter-

nehmen neuer Herren zu sein, der gleichen Verachtung unterworfen.

Eine Revolution, die man von von der Ehre lostrennt, verrät ihren Ursprung, der aus dem Reich

der Ehre stammt. Ihre Entscheidung beschränkt sich auf jeden Fall auf die materielle Wirk-

samkeit und das Nichts oder das Wagnis und die Schöpfung.

Die alten Revolutionäre gingen auf das Dringendste aus, und ihr Optimismus war vollkommen.

Heute jedoch hat der revolutionäre Geist an Bewusstsein und Scharfblick zugenommen; 

er hat hundertfünfzig Jahre Erfahrung hinter sich, über die er nachdenken kann.

Die Revolution hat ferner das Ansehen eines Festes eingebüßt. Sie ist für sich allein eine

ungeheure  Berechnung, die sich auf die Welt erstreckt. Selbst wenn  sie es nicht eingesteht,

weiß sie, dass sie weltumfassend oder gar nicht sein wird.

Ihre Chancen sind im Gleichgewicht mit den Risiken eines Weltkrieges, der ihr, selbst im Falle

eines Siegs, die Herrschaft nur über Ruinen einbringen wird. 

Sie kann also ihrem Nihilismus treu bleiben und in den Leichenkammern die Ultima Ratio

der Geschichte verkörpern. Man müsste dann auf alles verzichten, außer auf die schweigende

Musik, die die irdische Hölle verkären wird. Aber der revolutionäre  Geist kann in Europa

auch zum ersten und letzten Mal über seine Prinzipien nachdenken, sich fragen, welches

die Abweichung ist, die ihn in die Irre leitet zu Terror und Krieg, und zusammen mit den Gründen

seiner Revolte seine Treue wiederfinden.

ALBERT CAMUS . DER MENSCH IN DER REVOLTE - Seite 381-383.

 

Sich tot stellen hilft nicht. Wann werden wir wieder
so mutig sein, Sprache, die nie aufgehört hat, eine
Waffe zu sein, umzudrehen und gegen das zu wenden,
was uns erstickt? (Friederike Kretzen)

 

"Wir sind aufständische Anarchist_innen..., weil wir, anstatt abzuwarten, entschlossen sind, zur Tat zu schreiten, auch wenn die Zeit noch nicht reif ist." Alfredo Bonanno, Das aufständische Projekt

Piraterie als Lösung?

Die Piraterie war vor vier Jahrhunderten so erfolgreich,
weil es für die Crew in der relativen Sicherheit der of-
fenen See einfach war, ihren Kommandanten abzusetzen und
das Schiff zu übernehmen. Das Schiff stellte die Gesell-
schaft in Miniatur dar, außerhalb der Reichweite der be-
waffneten Kräfte, die die empfindliche Machtbalance an
Land aufrechterhielt.
Nachdem die Crew gemeutert hatte, war ihr erster Tages-
punkt, neue Vereinbarungen auszuhandeln, alles an Bord
zu kollektivieren, und dann erst aufzubrechen, um in den
Krieg gegen die alte Ordnung zu ziehen.
Diese Form der Revolte konnte sich wie bei der Zelltei-
lung verbreiten, wenn sich eine Gruppe aufteilte; ähnlich
einem Virusbefall, wenn die Pirat_innen ein anderes Schiff
übernommen und dabei die Crew befreit hatte; als Ansteckung,
wenn ein ehemaliger Pirat auf einem neuen Schiff anheuerte;
und durch Gerüchte, wenn Matros_innen von Piraten-Revolten
hörten und sich entschlossen, es selbst auch zu versuchen.
Welche Orte können als Piratenschiffe unserer Zeit funk-
tionieren? Welche Plätze und Ressourcen können erobert
werden, um gegen eine Gesellschaft, die auf Privateigentum
basiert, gewendet zu werden?
In Ergänzung zum unverzüglichen kollektiven Zugang zu Ressour-
cen brauchen wir Kampfarten, die die Macht an sich umverteilen.
Um sich gegen äußere Feinde und ungleiche interne Machtver-
teilung verteidigen zu kännen, brauchen rebellische Communities
vielschichtige Machtstrukturen, die untereinander für einen
Ausgleich sorgen und den Aufbau neuer Hierarchien kontinierlich
untergraben. Es gibt keine Abkürzungen zur Freiheit;
politische Parteien oder Führer_innen können sie nicht für uns
erkämpfen, sie können sie uns nur nehmen.
Wenn wir nicht aufpassen, könnten wir alle Regierungen der Welt
stürzen und all ihre Fabriken besetzen, ohne der Kontrolle
über unser Schicksal auch nur ein Stück näher zu kommen.
Auf Dauer ist das, was wir sicherstellen müssen, nicht die
gleiche Verteilung der Sachen, sondern wir müssen eine Beziehung
zu den Gütern aufbauen, die es uns erlaubt, unser Potential
und unsere Bedürfnisse selbstbestimmt wahrzunehmen und auszuleben.
Wir müssen aufhören, uns selbst und alle anderen über unsere
Rollen in der kapitalistischen Gesellschaft zu definieren,
und anfangen, neue Konzepte und Lebensperspektiven zu entwicklen.
QUELLE: Text aus dem Buch "WORK" Crimethinc. Kapitalismus.
Wirtschaft. Widerstand. - Seite 335-336
FORMEN DES KAMPFES FINDEN, DIE ZUGANG ZU RESSOURCEN AUßERHALB
DES KAPITALISMUS ERZEUGEN.

An die wirklich Wütenden, die Neugierigen und Aufrechten - eine Aufforderung zum selbstbestimmten Leben.
tochangeeverything.com

Die Macht der Arbeiterschaft liegt nicht auf dem Schlachtfeld. Sie liegt in der Werkstatt, im Bergwerk und in der Fabrik, da liegt ihre Macht, die durch keine Armee der Welt besiegt, durch keine menschliche Einrichtung niedergeschlagen werden kann. Mit anderen Worten, die soziale Revolution kann nur durch das Mittel des Generalstreiks erfolgen. Der Generalstreik, richtig verstanden und sorgfältig ausgeführt, ist die soziale Revolution. Alexander Berkman

 

 lava [muc] – libertäre

Webseite: http://lavamuc.noblogs.org

Bildergebnis für scheiss staat

"Insbesondere zu fliehen sind die kulturellen und politischen Milieus... .Alle Milieus sind konterrevolutionär, da ihr einziges Anliegen der Erhalt ihrer miesen Bequemlichkeit ist."  Unsichtbares Komitee

Es gab eine Vision, "Kommunismus" genannt, die von Kropotkin und anderen anarchistischen KommunistInnen (oder Anarcho-KommunistInnen) im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts vertreten wurde. Marx und Engels teilten im Wesentlichen das gleiche Ziel. In der staatenlosen,
klassenlosen Gesellschaft des Kommunismus, würden sich die Produktionsmittel in den Händen der Gemeinschaft befinden, Arbeit würde aufgrund sozialer Motive anstelle von Löhnen verrichtet werden und Konsumgüterindustrie würden für alle nach deren Bedürfnissen zur Verfügung gestellt werden.
Aber während des Kalten Krieges fing der Begriff "Kommunismus" an etwas ganz anderes zu bedeuten. Große Nationen wurden von selbsternannten Kommunistischen Parteien beherrscht. Ihre Volkswirtschaften wurden von totalitären Staaten gemanagt, ihre machtlosen ArbeiterInnen produzierten Waren für den internen und internationalen Markt und sie arbeiteten für Löhne (das heißt, sie verkauften ihre Arbeitskraft als Waren an ihre Chefs).
In dieser Ära waren "KommunistInnen" vor allem Menschen, die diese Art von staatskapitalistischer Tyrannei unterstützten. Dazu gehörten Pro-Moskau Kommunistische Parteien, MaoistInnen, andere
StalinistInnen und die meisten Trotzkisten. Sie nannten sich selbst "KommunistInnen", und das taten auch die meisten ihrer GegnerInnen. Auf der anderen Seite waren "Anti-KommunistInnen" nicht nur jene, die gegen solche Regime waren, sondern auch jene, welche den westlichen Imperialismus unterstützten - eine Gruppe die von Liberalen bis zu gestörten FaschistInnen reichte. Zur gleichen Zeit denunzierten die Pro-Moskau Richtungen libertäre SozialistInnen als "anti-kommunistisch" und
als "anti-Sowjetisch". Einige Menschen fingen an sich "Anti-Anti-KommunistInnen" zu nennen, um zu sagen, dass sie nicht den KommunistInnen zustimmen, aber auch gegen die Hexenjagd unter
McCarthy waren.

Wir dürfen den Philistern das Recht, in unser Leben einzugreifen,
nicht zugestehen. Mir ist es mein Leben lang so gegangen, und
noch heute werde ich jeden Augenblick von den Gleichgeschalteten
und dogmatisch Festgelegten mit Haß und Ohrfeigen beehrt, bald
mehr salbungsvoll, bald mehr bestialisch-gemein, bald von katho-
lischer, bald von protestantischer, bald von kommunistischer
oder anderer Seite. Man kanns nicht ändern, aber man darf den
Minderwertigen nicht Recht geben.
Herzlich wünscht Gutes
HERMANN HESSE

 

 

 

 

 

 

 

Was viele „Menschen“ (hier und da) nicht zu verstehen scheinen, im praktischen, politischen „Widerstand“, das es nicht zuvorderst darum geht, irgendeine Revolutionen aufzurufen und unvermittelt auf die Barrikaden zu steigen (zuerst, nur, ..!)

 

Sondern im persönlich -privaten Bereich allseits widerständige Positionen zu beziehen (durch zu halten) sich nicht unterdrücken zu lassen, frei zu reden, im Beruf, bei den Ämtern, freundlich bestimmt und beständig auf seinen Interessen zu beharren, widrige Umstände und Situationen immer zur Sprache zu bringen, auch missbilligendes Verhalten anderer „Instanzen“ (also keine Einzeltäter zumeist) zu boykottieren,
Auch in Unternehmen, gelebte demokratische Mitsprache und Mitbestimmung einzufordern und lebendig zu praktizieren und sich nicht als entmündigter, mundtot gemachter, sedierter „Wahlbürger“ abservieren zu lassen und diese Farce der einseitigen Pseudo-Mitbestimmung (aber an was?) (alle vier/ drei Jahre „monoton“ zu praktizieren und das für echtes, befreites und mündiges Verhalten anzusehen, ..
Sondern im gelebten Alltag tag- täglich etwas zu verändern, zu bewirken, zu widerstehen und nicht wie ebenso diese anderen Schafe, nur beim Scheren einmal „Mähh“ zu rufen und das war es dann gewesen, ..?

 

Eigen „mächtiges“, reflektiertes und strukturiertes Verhalten, echte Opposition, das ist gelebter und praktizierter, „demokratischer“ Widerstand und der muss auch zuerst mal nicht mit irgendwelchen „Waffe-l-n“ praktiziert und getätigt werden, sondern im allseits aufgeklärten Verstand und geschulten, widerständigen, erwachten Bewusstsein geführt werden, auch dank freundlichen Bewusstseins, um die eigene Stimme und die Sicherung der eigenen (und damit auch die der anderen) Lebensräume/ - verhältnisse, .zu sichern, Schritt < für Schritt, zu erweitern, ..!

(Anleitung zum praktischen. Widerstand,
Manifest: 11/ 15 ABC und B-Ebene)

 

 

 

 

 

Das Geld.

 

Alles für die Katz

Du mußt wissen, was dein Vermögen vermag. 

Vermehrst du es nicht, dann verlierst du es.

Damit es sich vermehrt, muss aber dein Geld 

einen Umweg machen. 

Es muss sich in Waren umwandeln, die sich 

wiederum in mehr Geld , und in mehr Waren,

und in noch mehr Geld umwandeln, 

in einer endlosen Metamorphose einer sich 

beschleunigenden Spirale, einem Wachstums-

zyklon, der alles, Mensch, Tier, Wasser und

Luft, Himmel und Erde, Wirklichkeit und Traum,

Geschlecht und Charakter, Ornament und Ver-

brechen mitreißen wird.

Die Warenwelt ist die wahre Welt.

Alles andere ist Schein und Trug.

Lass die Beschäftigten glauben, sie leisten etwas

Nützliches. Rede ihnen ein, dass du wie sie nur

deinen Job machst.

Sei blind, sei taub, erlass keine Schuld.

Denk nur an dich.

Du bist allein mit der Gottheit.

Du bist der Alchemist, der aus Kot Kapital macht.

Du bist der Träger jener ungeheuren Kraft, 

die keine Rast, keine Sicherheit und vor allem:

kein Ende kennt. Fürchte nicht den Tod, 

dein Geld lebt ewig. Ewig, Ewig, Ewghhh.

Guillaume Paoli 

 

Die Arbeit.

 

Regelmäßig nahmen die Bewohner von Tenochtitlan einen jungen Menschen

auf die Pyramide. Sie stachen ihm ein Obsidianmesser in die Brust, 

rissen das noch schlagende Herz heraus und hielten es zur Sonne empor.

Die Azteken handelten nicht aus grausamer Lust; es mag sein, dass 

ihnen die schrecklichen Tötungen absolut widerwärtig waren. 

Nur waren sie der festen Überzeugung dass das Opfer notwendig wäre,

damit die Sonne nicht aufhörte zu leuchten.

Ein Verzicht hätte sie in Finsternis gehüllt. 

Georges Bataille kommentiert:

"Die Verzehrung spielte in ihrem Denken keine geringere Rolle als in unserem 

Denken die Produktion. Sie waren ebenso bestrebt zu opfern, wie wir bestrebt

sind zu arbeiten,"

Das Menschenopfer war ein unumgänglicher, weil effizienter Sachzwang.

Nachweislich funktionierte das Ritual: Am Morgen danach ging doch die  Sonne 

auf! Ebenfalls herrscht heute die Überzeugung, dass die Opferung unserer 

vitalen Energien auf der Pyramide des Marktes unumgänglich ist.

Der beste Beweis dafür:

Jeden Morgen geht alles weiter.

And again comes the rising of the sun.

Guillaume Paoli

 

 

DER STAAT?

 

 

 

Was macht dieser saftlose Staat eigentlich die ganze Zeit

 

 mit den monströsen Ressourcen, die wir ihm zwangsweise 

 

zur Verfügung stellen, wenn Bahn, Strom, Post, Wohnen,

 

Wasser, Hospitäler und bald auch Straßen und Akademien

 

depriviert sind?

 

Wir befinden uns in einer verzerrten Vorform eines Ordo-

 

liberalismus, der bald nur noch Sicherheitstruppen,

 

Berufspolitiker und andere Pädagogen unterhält, mit dem

 

einzigen Unterschied, dass der derzeitige Staatsapparat

 

auch noch irre teuer ist.

 

Die derzeit noch vorherrschenden Autoritäten werden sich 

 

vermutlich nicht absetzen lassen, ohne Gewalt anzuwenden,

 

denn sie glauben an die bröckelnden Wahrheiten ihres Tuns.

 

Sie verwechseln fortwährend das Ende ihres Hochstatus 

 

mit dem Ende der Welt.

 

Stellen wir den Kapitalismus vor Gericht!

 

Stürmen wir das Schloss!

 

Die Spannung zwischen wahnhaft großem Eigentum und 

 

abhängiger Arbeit, frentischem Wirtschaften und der Ver-

 

nichtung des Planeten, sind so sichtbar wie seit 1929 

 

nicht mehr.

 

Seite 143-144

 

ANSELM LENZ  - Das ENDE DER Neoliberalen Epoche

 

Haus Bartleby HG.

 

SAG ALLES AB!

 

Plädoyers Für Den Lebenslangen Generalstreik!

NAUTILUS FLUGSCHRIFT - Verlag-Nautilus

Die beutegierige Politik der Imperialisten zwingt Menschen zur Flucht

Syrien ist nicht das erste Land, das durch imperialistische Staaten oder zumindest mit westlicher Hilfe destabilisiert wurde. Es gibt dutzende Beispiele. Um Regierungen zu beseitigen, die den Interessen der imperialistischen Mächte im Weg stehen, werden Gesellschaften in Bürgerkriege getrieben, ganze Regionen zerbombt und dauerhaft destabilisiert. Die involvierten NATO-Staaten setzen hierbei häufig auf den Aufbau und die Unterstützung terroristischer und faschistoider Organisationen, wie etwa ISIS, die Al Nusra Front und Al Quaida. Sobald diese Hilfstruppen dann nicht mehr gebraucht werden oder sie dem Interesse ihrer westlicher Förderer zuwiderhandeln, kann ihre Existenz als Vorwand für weitere Interventionen genutzt werden. Der ‚IS‘ etwa wurde vor allem vom NATO-Land Türkei finanziell, logistisch, militärisch und geheimdienstlich unterstützt. Manchmal greifen die Imperialisten auch zum Mittel des direkten militärischen Angriffs, wie in Afghanistan oder im Irak. Dabei ging es nie um Demokratisierung, Sicherheit oder den Export von Menschenrechten. Die NATO-Staaten haben kein Problem mit Terrorregimen zusammenzuarbeiten oder sie zu installieren, sofern diese den imperialistischen Interessen dienen. Versuche, unliebsame Regierungen zu beseitigen, kosten regelmäßig zigtausende Menschenleben und hinterlassen vom Krieg zerstörte Länder.

Solange nur beispielsweise der ferne Libanon Millionen von geflüchteten Menschen aufnahm, gaben sich die westlichen Regierungen eher desinteressiert. Die millionenfache Flucht von Menschen wurde als notwendiges Übel zur Durchsetzung eigener Interessen gesehen. Aber nun erreichen immer mehr Menschen die Zentren der EU. Und da wird nun von „Krise“ gesprochen, Panik macht sich breit und ein Notstand wird inszeniert. Der ganze Wahnsinn dieser Politik wird zwischen „Wir schaffen das!“ und „Willkommenskultur“ auf der einen Seite und weiteren Millionen für Frontex und Zäune auf der anderen Seite sichtbar. Europa wird militärisch abgeriegelt.

Widerstand muss leben! Eine direkte Antwort auf die Politik der Herrschenden!

Ich weiß, dass ich die Welt nicht verändern kann, aber vielleicht etwas bewegen. (Uli Borowka)

 

"Die Rettung der Welt hängt nur von dem Individuum ab,

dessen Welt sie ist. Zumindest muß jedes Individuum so

handeln, als ob die gesamte Zukunft der Welt, der Mensch-

heit selbst, von ihm abhinge. Alles andere ist ein Ausweichen

vor der Verantwortung und selbst wieder eine enthumani-

sierende Kraft, denn alles andere bestärkt den einzelnen nur

seiner Vorstellung, lediglich eine Figur in einem Drama zu sein,

das anonyme Mächte geschrieben haben, und sich als weniger

als eine ganze Person anzusehen..."

Joseph Weizenbaum

 

Da Individuen keine KLONE sind, reagieren sie unterschiedlich auf die herrschenden CODES.

 

 

Ihr Heuchler und Schwätzer,

Flüchtlinge zu quotieren heißt Menschen auszugrenzen.

Nichts, aber auch gar nichts, ändert das an den Ursachen der Flucht! Aber darum geht es ja auch nicht. 

Die Verteidigung des eigenen Wohlstands, oftmals basierend aus der Ausbeutung anderer Menschen, ist oberste Prämisse.

Selber fressen macht fett! 

Mitmenschlichkeit und Barmherzigkeit gerne- aber bitte doch in sozialverträglichen Maßen. Sozial und verträglich- wohlgemerkt für deutsche/europäische StaatsbürgerInnen. 

Denn Menschenrechte, Freizügigkeit, Wahl des Wohnorts, Gesundheitsfürsorge, sind immer noch Privilegien die von der Staatsangehörigkeit abhängen. Wer nicht europäisch-oder besser noch deutsch ist- hat keinen Anspruch auf diese Vorrechte. Welch absurdes Ansinnen zu glauben, diese Rechte stünden allen Menschen zu. Das vielbeschworene Grundgesetz und die Menschenrechte enden de facto an den Grenzen. Die deutsche- und die Kultur des Abendlandes, zu deren Verteidigung sich Pegida und AfD u.a. gezwungen sehen, leider nicht. Denn deutsche Traditionen, Waffenexporte, Handel mit Diktaturen, Ausbeutung, Kinderarbeit, Sextourismus haben weiter Konjunktur.

Es wirklich ernst zu meinen mit der wohlfeilen Parole Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, hieße Menschenrechte ernst zu nehmen und als unteilbar für alle Menschen zu betrachten. 

Alles andere ist Geschwätz, ist verlogene und egoistische Heuchelei.

Michael Wilk